Früher bewachte er die Waffen der Stadt, heute hütet er ihre Geschichte. Der Zeughausturm ist einer der letzten Zeugen der mittelalterlichen Stadtbefestigung Crailsheims.

Die Geschichte des Zeughausturms

  • Bau um 1400: Vor über 600 Jahren brauchte Crailsheim Schutz. Die Stadt gehörte den Markgrafen von Ansbach, die sie zu einer Festung ausbauten. Der Zeughausturm war einer von vielen Türmen in der dicken Stadtmauer.

  • Der Name „Zeughaus“: Hinter dem Turm stand früher das städtische Zeughaus. Das war kein Haus für Stoffe, sondern ein Lager für „Zeug“ – also Waffen, Rüstungen und Kanonen. Der Turm bewachte diesen wichtigen Ort.

  • Wächter der Westmauer: Der Turm half dabei, die Stadt nach Westen hin abzusichern. Von hier aus hatten die Wachen einen guten Blick auf herannahende Feinde.

  • Überlebenskünstler: Während im Laufe der Zeit viele Mauern und Tore abgerissen wurden (weil man Platz für Autos und neue Häuser brauchte), blieb der Zeughausturm stehen. Er überstand sogar die schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg.

  • Heute: Der Turm ist kein Waffenlager mehr, sondern ein Denkmal. Im Inneren zeigt eine Video-Show, wie Crailsheim früher aussah.

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